Besonders wichtig: auf alles vorbereitet sein

Bestimmte Dinge werden über die Jahre so selbstverständlich, dass man sich mit ihnen nicht mehr beschäftigt. Beim Kauf einer Immobilie interessiert man sich für die Maße der Räume, weil man seine eigenen Möbel bereits im Geiste hin und her schiebt. Später werden solche Fragen unwichtiger. Von daher schadet es nicht, wenn Sie sich die wichtigsten Grunddaten des Gebäudes wieder ins Gedächtnis rufen, um auf entsprechende Fragen vorbereitet zu sein. In Zeiten steigender Energiepreise bedeutet dies neben den Maßen der einzelnen Räume auch die Kosten für Heizung und Strom. Am besten hat man für speziellere Fragen gleich den richtigen Ordner bei Hand, um bei der Besichtigung detailliert Auskunft geben zu können. Auch wenn man eine Wohnung als Single bewohnt hat, kann es hilfreich sein, die Lage der Schulen und Kindergärten vor Ort im Kopf zu haben, um auch Kleinfamilien oder Alleinerziehenden als potentiellen Käufern gerecht zu werden.


Ehrlichkeit währt am längsten

Natürlich gibt es Nachfragen von Käufern, die man ungern beantwortet. Denn das perfekte Haus gibt es nicht – und selbst bei diesem stellen sich mit der Zeit mit Sicherheit verschiedene kleine Mängel ein. Hier sollten Sie in jedem Fall ehrlich bleiben. Denn wenn Sie Mängel des Hauses bewusst verschweigen, kann dies nicht nur zu einer Rückabwicklung des Kaufvertrages führen, sondern Sie machen sich darüber hinaus möglicherweise auch noch strafbar. Andererseits haben Sie oder Ihre bisherigen Mieter auch in diesem Haus gelebt. Das Problem ist also in den Griff zu bekommen. Hier sollten Sie möglichst detailliert Fragen beantworten können und auf diese Weise zeigen, dass das betreffende Problem eigentlich keines ist, wenn man einige kleine Dinge beachtet. Auf diese Weise punkten Sie gleichzeitig in den Feldern Ehrlichkeit und Kompetenz. Nichts ist schlimmer, als wenn Ihnen während der Besichtigung alles aus der Nase gezogen werden muss und Sie nachträglich zugeben müssen, dass an dieser oder jener Stelle in Ihrem Haus tatsächlich Probleme bestehen.

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Ein kleines Highlight bei der Besichtigung zum Ende

Die “Problembereiche” Ihres Hauses sollten Sie möglichst in der Mitte der Besichtigung platzieren. Gegen Ende der Besichtigung sollte dann eine kleine Besonderheit der Immobilie stehen. Etwa eine Sauna im Keller oder ein Gang durch den Garten (Häuser verkaufen sich im späten Frühjahr und über den Sommer hinweg deutlich besser). In einer solchen Atmosphäre sind mögliche Käufer eher gewillt, über kleinere Mängel des Hauses hinweg zu sehen.
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